| Dermatologische Lasertherapie
Das Wort Laser ist die Abkürzung für "light amplification by stimulated emission of radiation"
oder auf deutsch "Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung".
Laser strahlen ein extrem stark gebündeltes Licht einer bestimmten Wellenlänge aus.
Nach der ersten Entwick lung eines Lasers durch den US-Physiker Theodore Maiman
im Jahre 1960 hat die Lasertechnologie eine rasante Entwicklung erfahren. Laser sind
heute zu einem festen Bestandteil der Therapie in zahlreichen Disziplinen der Medizin,
so auch in der Dermatologie geworden.
Mittels der Lasertherapie gelang es zum ersten Mal, bestimmte Gewebsbestandteile
selektiv zu entfernen ohne eine Schädigung des umgebenden Gewebes zu provozieren
und somit eine Narbenbildung zu vermeiden.
Um dies zu erreichen, ist jedoch notwendig, daß sich das zu entfernende Gewebe farblich und/oder in seiner Größe von seiner Umgebung unterscheidet, denn Laserlicht wird je nach Farbe und Größe des absorbierenden Materials unterschiedlich absorbiert.
Ist das Laserlicht ausreichend stark und hinsichtlich der Wellenlänge gezielt auf die Farbe
und/oder Größe des zu entfernenden Gewebes eingestellt, dann kann dieses Gewebe selektiv und ohne Narbenbildung zerstört werden.
Da Laser zur Zeit nur auf 1-2 Wellenlängen einstellbar sind, werden je nach zu entfernendem
Gewebe, unterschiedliche Laser gebraucht. Störende Gefäßerweiterungen (rote Farben) werden am besten mit dem gepulsten Farbstofflaser entfernt.
Dieser zeigt gute Wirkung bei Feuermalen und Gefäßerweiterungen im Gesicht, an Armen oder Stamm.
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