Die Wirkung bei Besenreisern an den Beinen ist je nach Größe und Farbe
der Gefäße zum Teil noch unbefriedigend, so daß hier immer noch die
Sklerotherapie (Verödung) die Standardmethode darstellt.

Sollen braune oder schwarze Gewebe, z.B. Pigmentflecken, entfernt werden,
so kann der Rubin-Laser oder der gütegeschaltete Neodym-YAG-Laser eingesetzt
werden. Beide Laser lassen sich auch hervorragend einsetzen zur Entfernung von
Tätowierungen,insbesondere von blauen oder schwarzen Farben.

Die Verminderung störenden Haarwuches (Laserenthaarung) war bis vor kurzem

nur möglich bei dunklem Haar. Neuere Laser können auch helle oder graue

Haare vermindern.

Geeignete Laser sind der langgepulste Alexandrit-Laser, Diodenlaser, Photoderm
(eigentlich kein Laser, sondern eine hochenergetische Blitzlampe) und langgepulste

Nd-YAG-Laser.


2 weitere Laser sind erwähnenswert, die zwar nicht selektiv wie die obigen Laser wirken,
in der Dermatologie jedoch häufig eingesetzt werden. Das sind der CO2-Laser und der
Erbium-YAG-Laser. Beide Laser wirken unspezifisch auf jedes Gewebe und werden in
der Dermatologie eingesetzt zur Einebnung störender Hautauswüchse und beim sog.
"laser-resurfacing", einem Abtragen der obersten Hautschichten zur Erneuerung des
Kollagens und der Faltenglättung. Bei der Faltenglättung hat sich zuletzt eine neue,
nicht so aggressive Möglichkeit der Laserbehandlung ("subsurfacing") hinzugesellt.

Da die dermatologische Lasertherapie nicht nebenwirkungsfrei ist, hat die "Deutsche
Dermatologische Lasergesellschaft" gefordert, daß diese Therapie nur durch geschulte
Ärzte und nicht durch medizinische Laien in Kosmetikstudios durchgeführt werden darf.

Dementsprechend wurde durch einen Erlaß des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und
Soziales NRW letztlich geregelt, daß die Lasertherapie nur durch Ärzte ausgeübt werden darf.

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